Alle Beiträge von Luruper Hauptstraße

Hand in Hand

Die Klasse 2a hat sich mit dem Thema „Hand in Hand – Was bedeudet das für dich, deine Klasse und deinen Stadtteil?“ auseinandergesetzt. Es sind spannende Diskussionen über Rassismus, Toleranz und Unterstützung entstanden.

In unserer Klasse sind wir mit der Klassenregel „Ich helfe anderen“ zu einer wertschätzenden Gemeinschaft zusammengewachsen. Für das Projekt hat die Klasse eigenständige, kreative Ideen und gemeinsam eine Idee für die Umsetzung als Foto entwickelt. Da wir im Wechselunterricht lernen, sind die Kinder auf die Idee gekommen, ihre Hände abzuzeichnen und zu gestalten. Über unsere Diskussionen haben  sich die Schülerinnen und Schüler Symbole angeschaut, welche Frieden, Freiheit und Völkerverständigung ausdrücken. Die Hände der Schülerinnen und Schüler sind als Peacezeichen gelegt und soll die Zusammenarbeit in doppelter Hinsicht symbolisieren.

Für uns alle war es ein schönes Projekt in dieser schwierigen Zeit. 

„Von Tanzenden Wanzen“ – ein professionelles Jazz-Konzert

Trotz der schwierigen Zeiten der aktuellen Pandemie kamen die Klassen 2a und 3b der Grundschule Luruper Hauptstraße in den Genuss des pädagogischen Jazz-Konzerts „Von Tanzenden Wanzen“. In einem Workshop- und Konzert-Paket lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur verschiedene Instrumente kennen, sondern erlebten auch selbst die positive Energie, die gemeinsames Musizieren freisetzt. Die Aula bot ausreichend Platz, um die nötigen Abstände einzuhalten.

Das professionelle Ensemble „Fabelhaft“ kam extra aus Bremen angereist und faszinierte die Schülerinnen und Schüler der Grundschule mit einem musikalisch hochwertigen Programm im Bereich der anspruchsvollen Jazzmusik. Dieses war kindgerecht, mitreizend gestaltet und voller Groove – und bot auch den anwesenden Lehrkräften viel Freude.

Die Schülerinnen und Schüler hörten, sahen und erlebten verschiedene Instrumente im Einsatz auf der Bühne. Dazu gehörten unter anderem Klavier, Saxophon, Posaune, Trommeln und natürlich der Sologesang der Sängerin, die ihr Instrument als einzige „immer dabei hat“. Eingebaut in eine kindgerechte, kleine Geschichte wurden die Instrumente mit ihren Eigenarten und Klangfarben vorgestellt: So klingt die Posaune wie ein „schöner Elefant“ und der Bass hat die Aufgabe, Töne und Rhythmus „zusammenzukleben“. Die Kinder waren sich aber einig: Am besten klang es, wenn alle gemeinsam spielten. Beschwingt und fröhlich verließen die Klassen am Ende des Projektes die Aula.

Die Musiklehrerinnen Frau Kempeneer und Frau Arnold hatten das kleine, klasseninterne Konzert mit vom Ensemble bereitgestellten Materialien vorbereitet. Auch Musikerinnen des Ensembles selbst machten mit den Klassen jeweils einen Workshop. So konnten die Schülerinnen und Schüler das Konzert mit einfachen und komplexeren Percussions-Instrumenten begleiten und untermalen – was selbst für Erwachsene rhythmisch eine Herausforderung sein kann. Es wurde getanzt, auf dem eigenen Körper getrommelt und mit geschlossenem Mund gesummt – denn richtiges Singen ist im Moment leider nicht erlaubt.

Dabei war das Projekt ursprünglich ganz anders geplant. Angestoßen durch Michel Büch, den Leiter des neuen LURUM – Community School Lurup, sollte es ein erstes großes Fest im Vorfeld der Eröffnung des LURUM werden. „Wir hatten es für den Mai geplant, wollten alle Klassen, alle Eltern, den ganzen Stadtteil einladen und auch weiteren Kitas Workshops und Konzertbesuch ermöglichen.“ Dann kam Corona und neue Termine wurden geplant, abgespeckte Konzerte konzipiert – und mussten stets wieder verworfen werden.

Doch auch diese schulklassen-interne Minimalversion war ein Erfolg. Schulleiterin Irmela Methler: „Für viele unserer Schülerinnen und Schüler ergibt sich außerhalb der Schule nicht oft die Möglichkeit, solche Erfahrungen sammeln zu können und handlungsorientiert Neues über die Musik und Instrumente zu lernen. Für mich war es eine Freude, den Kindern beim Mitmachen zuzuschauen und die Begeisterung in den Gesichtern der Kinder zu sehen. Vielleicht gibt es in der Zukunft eine Gelegenheit, das Projekt erneut einzuladen und dann auch anderen Klassen oder sogar einer weiteren Öffentlichkeit vorzustellen.“

Michel Büch stimmt zu: „Die Kinder waren begeistert. Die Kooperation zwischen LURUM, Stadtteilkulturzentrum und Grundschule hat trotz aller täglich neuen Herausforderungen wunderbar funktioniert. Das LURUM ist genau dazu da, solche Projekte anzustoßen und umzusetzen. Wenn alle mehr davon wollen, ist das doch großartig!“ Ein Blick in die Gesichter der Kinder nach der Aufführung bestätigte diese Einschätzung.

Das Gastspiel der „Tanzenden Wanzen“ war eine Kooperation zwischen dem Stadtteilkulturzentrum Lurup, dem LURUM – Community School Lurup und der Grundschule Luruper Hauptstraße. Es wurde gefördert aus Mitteln des Bezirksamts Altona. Das Konzert fand statt am 11.12.2020 in der Aula der Grundschule Luruper Hauptstraße.

Sterntaler

Wir freuen uns, dass es trotz der Umstände, die die Pandemie mit sich bringt, ein Weihnachtsmärchen bei uns stattfinden konnte. Das Theaterprojekt ‚Die Sterntaler‘ kam zu Besuch und hat unsere SchülerInnen der VSK, 1. Klassen und 2. Klassen in die Märchenwelt versetzt. 

Für eine bessere Zukunft

Die Klasse 3b staunte nicht schlecht, als sie im Sachunterricht von
AquaAgentenAuskennerin Lena erfuhren, wie viel mehr Abgase entstehen, wenn ein Mensch Wasser aus Plastikflaschen trinkt.                                                                 Jetzt ernst: Es sind 5 bis 6 Abgasquellen rund um das Wassertrinken aus Plastikflaschen. 1) Plastikflaschen werden aus Erdöl hergestellt.                                                                           2) Danach werden sie zur Abfüllerei gefahren. 3) Die Flasche wird zum Supermarkt gebracht. 4) Die Flaschen werden gekauft und nach Hause gebracht. 5) Die leere Flasche wird zurück zum Supermarkt gebracht.6) Danach wird die Flasche bestenfalls zum Recyceln oder in die Mülldeponie gefahren. All die entstehenden Abgase wandern in unsere Erdatmosphäre und befördern damit den menschengemachten Klimawandel.
Aber damit nicht genug: Viel von dem Plastikmüll wandert auch in unsere Meere, wo er von den Lebewesen für Futter gehalten wird und wo auch daraus Mikroplastik entsteht. Das hat unter anderem zur Folge, dass viele Tiere mit gefülltem Magen verhungern und mit den Wasserlebewesen Mikroplastik auf unseren Tellern und damit in unseren Bäuchen landet. Dieses Erkennen machte die Kinder der Klasse 3b sehr besorgt, aber dabei blieb es nicht, denn sie lernten, dass jede/-r etwas tun kann, in dem sie/ er einfach Leitungswasser aus wiederbefüllbaren Flaschen trinkt. Damit hatten die Kinder das Motto des AquaAgentenAuskennerwettbewerbs  verstanden und sie beschlossen teilzunehmen, in dem sie auch andere Schulkinder darüber informierten, wie gut es für die Umwelt ist, Leitungswasser zu trinken. In intensiven Arbeitsstunden entstanden Informationsplakate, die in der ganzen Schule aufgehängt worden sind. In der eigenen Klasse achten jetzt alle auf wiederbefüllbare Trinkflaschen und auch in den Brotdosen wird darauf geachtet, ohne Verpackung ein Frühstück zu genießen.   Jede/-r kann mitmachen für eine bessere Zukunft. Die jungen Menschen der 3b haben viel gelernt. Nun bleibt nur noch abzuwarten, ob sie einen Preis aus der AquaAgentenZentrale erhalten werden. Aber gewonnen haben sie ja so oder so.

Unsere Projektwoche zu Corona-Zeiten im Herbst 2020

Die Ernährungspyramide in der VSKb
Als Frau Günay heute Morgen zur Schule wollte war ihr Tank im Auto fast leer, der Zeiger stand schon ganz unten auf dem roten Feld. Die Kinder wussten sofort was das bedeutet. Der Tank ist leer und Frau Günay musste tanken gehen. Aber was wäre passiert, wenn Frau Günay nicht getankt hätte? Richtig, dann fährt das Auto nicht mehr, es hat keine Energie mehr.
Und wussten Sie, dass man kann auch seinen Körper auftanken kann. Unser Körper braucht auch Benzin, damit er den ganzen Tag funktioniert. Aber gehen wir zur Tankstelle und trinken Benzin? NEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN, bäh. Wir müssen trinken und essen.
Ein gesunder Körper braucht eine gesunde Ernährung. Darin waren sich die Kinder einig, aber was darf man alles essen und trinken und wieviel?
Das erklärte uns die Möhre aus dem Film: „Die Welt der Ernährung.“ Sie stellt uns die Ernährungspyramide vor und erklärte uns gleich wie wichtig die Lebensmittelgruppen für unseren Körper sind, damit wir groß und stark werden.
Ein Satz aus dem Film blieb den Kindern aber besonders im Gedächtnis: „Auch Süßigkeiten gehören zu unserer Ernährung.“ Da gab es erstmal ein großes Aufatmen in der Klasse. Aber die Stufe der Süßigkeiten ist klein und das hat einen Grund. Die enthält viiiiiiiiel Zucker. Zucker tut dem Körper nicht gut und den Zähnen erst recht nicht. Wussten Sie, dass Zucker dazu führen kann, dass manche Kinder unruhig und zappelig sind? Kinder, die viel Zucker essen, können sich schlechter konzentrieren und lernen. Es gibt Menschen, die sind richtig süchtig nach Zucker.
Also haben wir uns entschlossen selber „Süßigkeiten“ zu machen, mit viel weniger Zucker. Frau Günay hat das Rezept vorgelesen und die Kinder haben alles ausgeführt. Es gab Apfeltee, Orangen-Ingwer Wasser, Bananen-Haferflockenkekse, Apfelfruchtleder und Schokojoghurt.
Die Kinder haben alles alleine gekocht oder gebacken, jeder durfte mal ran und sie haben gemessen, gewogen und geschnibbelt.
Wir haben viel weniger Zucker benutzt, meistens gar keinen (wenn dann eher Honig) und es schmeckte trotzdem sehr gut.

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Unsere erste Projektwoche als Klasse 1c im Schuljahr 20/ 21
Unter dem Motto „Gesund und fit durch den Herbst“ haben wir uns mit dem Apfel, einem Gedicht über Drachen und Kleidung beschäftigt und Bewegungsspiele ausprobiert.
Wir hatten schon vor der Projektwoche verschiedene Apfelsorten probiert und etwas darüber gelernt, wie ein Baum wächst und wie ein Apfel entsteht.
Jeder hat ein kleines Apfelbuch zusammengestellt und dazu verschiedene Aufgaben bearbeitet. Besonderen Spaß hatten wir an dem Wurm auf dem Titelblatt.
Mit Frau Hess haben wir in der Sporthalle das Spiel Merkball kennengelernt und geübt. Im Bewegungsraum konnten wir uns richtig austoben und über Hindernisse balancieren. Dazu hatten wir eine kleine Figur gebastelt, die wir auf dem Zeigefinger behalten mussten. Wir haben den kleinen Clown „Luigi“ genannt.
Wir haben Drachen ausgeschnitten und mit Farben und Schleifen verziert und dann gemeinsam das Gedicht „Drachen steigen lassen“ eingeübt.
Frau Möhrke hat Kleidung mitgebracht. Wir konnten ausprobieren, welche Kleidung besonders warmhält oder welche Regen abweist, wenn man sie mit Wasser besprüht. Dann haben wir darüber gesprochen, wie wichtig es ist, zur Jahreszeit passende Kleidung zu wählen. Besonders morgens im Dunkeln ist es wichtig, dass Kleidung hell leuchtet, damit man gesehen wird. Das haben wir getestet, indem wir Bilder gemalt haben von Kindern mit heller und dunkler Kleidung und diese im dunklen Klassenraum mit einer Lampe angestrahlt haben.

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Die Klasse 2c hat sich in unserer Projektwoche mit dem Thema „Gesundheit“ beschäftigt. Details können Sie sich hier anschauen.

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Abwechslungsreich hat sich die Klasse 3b in der Projektwoche mit dem Thema „Umwelterziehung“ beschäftigt. Themen wie Mülltrennung, Recycling und Müllvermeidung, aus alt macht neu und Upcycling wurden in praktischen Übungen gerne ausprobiert. Mit Neugierde haben sich die Kinder zudem mit dem Thema Energiesparen und dem Treibhauseffekt beschäftigt. Hoffentlich wurde so eine kleine solide Grundlage sich für den Umweltschutz zu interessieren angebahnt.

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Die Vorschulklassen zu Besuch bei Beethoven

Am Montag durften die Vorschulklassen eine kleine Zeitreise zu Ludwig van Beethoven machen.

Ludwig van Beethoven war ein sehr berühmter Komponist. Er wäre in diesem Jahr 250 Jahre alt geworden und zu diesem Anlass besuchten uns die Hamburger Symphoniker mit ihrem mobilen Kofferkonzert „Happy Birthday, Ludwig.“ und wir durften seinen Geburtstag mitfeiern.

Die Vorschüler trafen auf seine Klavierschülerin Elise und zusammen wollten wir Beethoven einen ganz besonderen Geburtstag bescheren. Doch siehe da, Beethoven war sehr schlecht gelaunt, denn er saß gerade an einer Sinfonie und war sehr gestresst. Elise hatte aber eine gute Idee um ihn wieder aufzumuntern: mit toller Musik und unserer Hilfe. Zusammen mit Beethoven und Elise machten wir eine Fantasiereise, einen Stopp- Tanz, mussten Kinderlieder in seinen Kompositionen finden und am Ende durften WIR mit dem berühmten Ludwig van Beethoven und unseren selbst gebastelten Nasenzupfer-Instrument ein Konzert geben. Wir hatten viel Spaß und bedanken uns bei den beiden Darstellerinnen für das schöne Erlebnis.

Ein Sommertag in Lurup

Die Klassen 3b und 2a sind einem Aufruf vom Stadtteilhaus gefolgt, an einer Ausstellung zum Thema Sommertage in Lurup teilzunehmen. Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Erlebnisse gemalt, geschrieben und erzählt. Die Bilder können nun auch online angesehen werden.

Gern können Sie sich hier die Ergebnisse anschauen.

IKPL- Ich kann Probleme lösen

Beide Vorschulklassen haben auch dieses Jahr wieder das soziale Kompetenztraining „Ich kann Probleme lösen“ durchgeführt.
IKPL steht für ein universelles Präventionsprogramm und wird seit 2012 in den Vorschulklassen der Grundschule Luruper Hauptstrasse angewendet.
IKPL ist für alle Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren geeignet.

Das Training wird von den Vorschulpädagogen und Frau Göbel vom Hamburger Kinder- und Jugendhilfe e.V. durchgeführt. Es findet in Kleingruppen mit halber Klassenstärke statt. Die anderen Kinder sind in dieser Zeit im normalen Vorschulbetrieb und üben Zahlen und Mengen.

Das Training findet immer 2x die Woche für 45min statt und ist für insgesamt 15 Termine geplant.

Im IKPL Kurs werden den Kindern Gefühle vermittelt. Sie werden dazu angeleitet, Gefühle bei sich selbst zu erkennen und bei anderen wahrzunehmen.

Die Wichtigkeit von sehen, hören und fragen wird thematisiert, da man nur so die Gründe für das Verhalten anderer erkennen kann und die Folgen des eigenen Verhaltens einschätzen kann.
In der letzten Etappe werden die Kinder dazu angehalten, Lösungen für Konflikte zu entwickeln und die ausgeführte Problemlösung hinsichtlich ihrer Wirkung zu bewerten (Wie fühlt sich Max wenn du das so und so machst?).

Die Inhalte des Trainings werden den Kindern mit Bildern, Übungen, Ernie und Bert als Handpuppen und vielen Spielen vermittelt.