Grundschule Luruper Hauptstraße

Für eine bessere Zukunft

Die Klasse 3b staunte nicht schlecht, als sie im Sachunterricht von
AquaAgentenAuskennerin Lena erfuhren, wie viel mehr Abgase entstehen, wenn ein Mensch Wasser aus Plastikflaschen trinkt.                                                                 Jetzt ernst: Es sind 5 bis 6 Abgasquellen rund um das Wassertrinken aus Plastikflaschen. 1) Plastikflaschen werden aus Erdöl hergestellt.                                                                           2) Danach werden sie zur Abfüllerei gefahren. 3) Die Flasche wird zum Supermarkt gebracht. 4) Die Flaschen werden gekauft und nach Hause gebracht. 5) Die leere Flasche wird zurück zum Supermarkt gebracht.6) Danach wird die Flasche bestenfalls zum Recyceln oder in die Mülldeponie gefahren. All die entstehenden Abgase wandern in unsere Erdatmosphäre und befördern damit den menschengemachten Klimawandel.
Aber damit nicht genug: Viel von dem Plastikmüll wandert auch in unsere Meere, wo er von den Lebewesen für Futter gehalten wird und wo auch daraus Mikroplastik entsteht. Das hat unter anderem zur Folge, dass viele Tiere mit gefülltem Magen verhungern und mit den Wasserlebewesen Mikroplastik auf unseren Tellern und damit in unseren Bäuchen landet. Dieses Erkennen machte die Kinder der Klasse 3b sehr besorgt, aber dabei blieb es nicht, denn sie lernten, dass jede/-r etwas tun kann, in dem sie/ er einfach Leitungswasser aus wiederbefüllbaren Flaschen trinkt. Damit hatten die Kinder das Motto des AquaAgentenAuskennerwettbewerbs  verstanden und sie beschlossen teilzunehmen, in dem sie auch andere Schulkinder darüber informierten, wie gut es für die Umwelt ist, Leitungswasser zu trinken. In intensiven Arbeitsstunden entstanden Informationsplakate, die in der ganzen Schule aufgehängt worden sind. In der eigenen Klasse achten jetzt alle auf wiederbefüllbare Trinkflaschen und auch in den Brotdosen wird darauf geachtet, ohne Verpackung ein Frühstück zu genießen.   Jede/-r kann mitmachen für eine bessere Zukunft. Die jungen Menschen der 3b haben viel gelernt. Nun bleibt nur noch abzuwarten, ob sie einen Preis aus der AquaAgentenZentrale erhalten werden. Aber gewonnen haben sie ja so oder so.